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Susanne Kimmig

"stereoshaped", T66, Freiburg


stereoshaped - eine temporäre Raumerfahrung

Raum aus der Monochromie

Ariane Faller arbeitet vorrangig mit monochromen Bildflächen. Ihre Techniken, mit denen sie die Flächen erzeugt, unterscheiden sich derart voneinander, dass man versucht ist, sie als gesonderte Phasen ihres Schaffens zu erörtern. Das wäre aber schlichtweg der falsche Ansatz, da sie parallel an den einzelnen Werkgruppen arbeitet, denen auch ein einheitliches gedankliches Konzept zu Grunde liegt. Die Farbflächen können aus mit Leinöl verflüssigtem Pigment bestehen, gestrickt oder gemalt sein. Schließlich erreicht Ariane Faller durch die Schichtung verschiedener Farben monochrom wirkende Bildflächen.
Ariane Faller benutzt in ihren Arbeiten die physikalischen Eigenschaften des Farbmaterials. Zunächst bewirkt seine relative Festigkeit verschiedene Strukturen im Bild. Zähe Ölfarbe erhält bereits während des Auftragens Formen, die ähnlich bis zum


Gabriele Pfaus-Schiller

"TwoWorldsOneSun", Schleuse 16, Böblinger Kunstverein


Ariane Faller und Mateusz Budasz aus Furtwangen sind mit einer gemeinsamen Installation TwoWorldsOneSun bei uns zu Gast.
Selten gelingt es einer Ausstellung in dieser Galerie so unmittelbar, den Charakter des Experimentellen zu verkörpern. Was aber meint experimentell?
Man könnte es so sagen: Es geht darum, die Eigenheit des Raums aufzugreifen, sie vielleicht auch zu betonen, zugleich eine eigenständige Position beziehen.
Dies geschieht hier in vielfältiger Weise – wie, das wäre zu untersuchen. 




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